DIE 3 HERRMANNS STELLEN SICH VOR


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Mein Opa Max Klapper

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Mein
Opa Max Klapper


Urkunde zum Vergrößern anklicken

Geburtsurkunde von Opa Max aus Bauerwitz/Kreis Leobschütz



geboren ist er am 05. Januar 1903 in Bauerwitz/Kreis Leobschütz.
Der Ort heisst heute Barborow und ist eine Kleinstadt in der Woiwodschaft Oppeln in Polen. Sie liegt an der Zinna, etwa 60 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Oppeln und etwa 40 Kilometer nordwestlich von Ostrava. Rund acht Kilometer südlich von Baborów verläuft die Grenze zu Tschechien.





Seine Eltern waren
Bruno Friedrich Klapper und Hedwig Klapper, geborene Maronna.
Über meine Ur-Großeltern berichte ich auf der kommenden Seite mehr.
Über seine zwei 5 Geschwister
berichte ich auf den kommenden Seiten.



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Max Klapper und Klara Helene Hertha Klapper, geb. Weihrich
heirateten am 14. September 1929 in Guben,
dem heutigen Ostteil der Zwillingsstadt,
Guben/Gubin (Polen) .
Am 16. Oktober 1929 kam mein Vater, Bruno Klapper in Guben zur Welt.





Wann die kleine Familie Max Klapper nach
Germersdorf/Kreis Guben, heute Jaromirowice/Polen verzog, ist nicht klar. Es muß zwischen den Jahren 1929 und 1937 gewesen sein, ab 1937 hatten sie ihren Lebensmittelpunkt in Möltenort (siehe Melderegister-Karte, Kieler Stadtarchiv), an der Kieler Förde.


Wo sich nach der Scheidung von meiner Omi Helene,
am 15. September 1942 in Kiel,
vor dem Landgericht, mein Opa aufhielt, kann ich nicht genau sagen.
Hier seine Melderegister-Karte aus dem Kieler Stadtarchiv.





Aus Möltenort hörte ich, er soll wohl in ein Arbeitslager gekommen sein.
Ob dies der Wahrheit entspricht, kann ich nicht sagen und wohin und warum ist mir nicht bekannt.
Ein Hinweis könnte auch dieser Eintrag auf der Melderegister-Karte sein.
Ich habe mir im Amt Schrevenbron, welches für Heikendorf und Möltenort zuständig ist erklären lassen, dass, wenn eine Person sich nicht ordnungsgemäß abmeldet, die Polizei einen Eintrag vornimmt und hat dann ihre Gründe. So heisst es dann:
Polizeilich abgemeldet: verzogen
Trifft hier vielleicht zu, weil sich die Person nicht mehr ordnungsgemäß abmelden konnte, weil eben ins Arbeitslagerverbracht.
Aber das ist nur eine Vermutung!

Neue "Lebenszeichen" bekam mein Vater Bruno Klapper von seinem Vater
aus Saalburg/Saale. Dort lebte er bis zu seinem Tode, am 11. August 1952, bei einer Frau Emma Krug, geb. Koebke.
Meine Recherche in Saalburg ergab, dass sie wohl seine Freundin gewesen sein muß.
Frau Koebke war Witwe und hatte selbst auch mindestens zwei Kinder.








Hier ein paar Fotos, die mir als einziges Andenken geblieben sind.






Mein Opa Max, meine Omi Helene
und meine Vater Bruno


Auf diesem Foto ist mein Opa (rechts) mit Personen abgebildet, die ich leider nicht kenne. Ich kann auch niemanden mehr fragen, wer das wohl sein könnte. Ob ich das je herausbekommen werde?
Vielleicht ist diese Aufnahme in Saalburg an der Saale gemacht worden und ich bin der Meinung, mein Opa
sieht hier schon sehr krank aus. Er ist 1952, im Alter von 49 Jahren (wie mein Vater auch), in Saalburg an der Saale (heute Saalburg-Ebersdorf) gestorben.

Meine Idee ist:
Der Herr vorne links, könnte der Schwager zu meinem Opa sein.

RZYTKA, August Ludwig,
also der Ehemann zu Opa Max Schwester
KLAPPER, Emilie, geb. 29.12.1898 in Bauerwitz.




Diese Aufnahme ist vermutlich aus Guben. Ich nehme an,
dass von links der Halbbruder meiner Omi,
Walter Teetz, dann
meine
Omi Helene, weiter die Ehefrau von Walter Teetz, Helene
Teetz, geb. Dreher
, meine Opa Max und als Kind mein Vater,
Bruno Klapper zu sehen sind.

Hier sind die zwei Schwestern mit meinem Opa Max abgebildet.
Sie hiessen
Trude und Hede. Ich vermute mal, der Name Trude
ist abgeleitet vom Vornamen
Gertrud und der Name Hede wurde
abgeleitet vom Namen
Hedwig. Hedwig hiess ebenfalls die Mutter
der drei Klapper-Kinder.

Wer aber diese Dame ist und wo diese Aufnahme gemacht wurde, kann ich nicht sagen.
Auch hier habe ich eine Idee:
Es könnte die Schwägerin zu Opa Max sein, die Witwe
Luzia (Lucia) Antonie HANNIG
des verstorbenen Bruder
Bruno Friedrich KLAPPER
Aber ob es so ist....werde ich wohl nie herausfinden können!

Im Hintergrund sind die zwei Schwestern von
Opa Max zu sehen, aber wer sind die anderen
Damen? Vorne links könnte doch eine Tochter
zu der Dame vorne rechts sein. Meiner Meinung nach
besteht große Ähnlichkeit. Aber wer ist die Dame
vorne rechts? Noch eine Schwester zum Opa Max?
Oder ist SIE die Schwägerin zu Opa Max,
Luzia (Lucia) Antonie HANNIG, die Witwe zum Bruder vom Opa?
Dann könnte die junge Frau, vorn links, eine Tochter zu Luzia Hannig und dem Bruder
Bruno Friedrich KLAPPER sein, denn es soll zwei Kinder in der
Ehe gegeben haben. Die Frage ist aber, ob es Kinder aus der ersten Ehe
der
Luzia Antonie HANNIG (verwitwete CHRISTOPH) sind, denn sie war nur 3 Jahre mit Opas Bruder verheiratet, bevor dieser 1942 starb.

Kaffeeklatsch im Garten, vielleicht in
Saalburg-Ebersdorf?
Opa
Max mit seinen Schwestern,
Trude und Hede.





Das war nun leider schon alles, was ich über meinen Opa Max berichten kann. Hier habe ich noch seine Sterbeurkunde, die mir eine sehr, sehr nette Standesbeamtin aus Saalburg/Saale (heute Saalburg-Ebersdorf) handschriftlich in die lateinische Schrift übersetzt hat.
Ganz ehrlich, sonst hätte ich auch große Schwierigkeiten gehabt, diese Schrift zu entziffern. Vor allem, weil es meine allererste Urkunde war, die ich für meine
Ahnenforschung bekam.




Saalburg/Saale in Thüringen heisst heute:
Saalburg-Ebersdorf in Thüringen



Unser Urlaub 2015 hat begonnen und...
Ich wollte diesen Ort unbedingt besuchen.... Warum? Mein Opa Max KLAPPER ist in Saalburg-Ebersdorf/Thüringen 1952 gestorben. Ich konnte ihn leider nicht mehr kennenlernen, denn ich bin erst 1957 geboren. Also wollte ich diesen Ort, in dem mein Opa gelebt, geliebt und gelitten hat anschauen. Gelitten deshalb, er ist, wie mein Vater auch, mit 49 Jahren, an Asthma-Bronchiale, in Saalburg gestorben. Es ist schon ein wirkliches "Gänsehaut-Gefühl", durch die Stadt zu gehen und zu wissen: Hier ist er gewesen, hat hier viele Jahre verbracht und doch keine sichtbaren Spuren hinterlassen.....Aber das Haus, Dr.-Schmidt-Str. 8, habe ich gefunden. Hier lebte er mit seiner Lebensgefährtin Emma KRUG. Ein Grab, was ich gern besucht hätte, gibt es leider nicht mehr....

Nachdem ich die Verwaltung in Saalburg ein
zweites Mal angeschrieben hatte, (auf mein erstes Schreiben hatte man vor Ort überhaupt nicht reagiert!!!) weil ich gern die Melderegisterkarte und/oder aus dem Friedhofsarchiv Unterlagen zum Tod meines Opas haben wollte und evtl. aus dem Kirchenbuch ebenfalls eine Abschrift, schrieb mir dann Frau Tögel folgende Mails:

Sehr geehrte Frau Herrmann,
leider haben wir keine alten Unterlagen in unserem Meldeamtsarchiv über Ihren Großvater Max Klapper gefunden.
Jedoch haben wir die Anfragen an die Kirche weitergegeben. Sollte sie etwas finden, so geben wir Ihnen Bescheid.
Mit freundlichen Grüßen
B. Tögel
Bürgerservice/Touristinformation

und heut' bekam ich ein zweites Schreiben:

Sehr geehrte Frau Herrmann,
leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die zuständige Dame für Archivnachfragen im Saalburger Kirchenamt ebenfalls keine Unterlagen von Ihrem Großvater gefunden hat.
Viele Grüße aus Saalburg
B.Tögel
Bürgerservice

Naja, ich schrieb ihr dann, dass ich das wohl so hinnehmen muß (oder auch nicht!!!)....

Scheinbar ist mein Opa wohl nicht gestorben und hat auch nicht in Saalburg gelebt.... schon sehr komisch!!!! Seine Sterbeurkunde IST aber aus Saalburg!!!! Naja, es braucht halt doch Zeit, solche Unterlagen heraus zu suchen.
Vor einigen Jahren, als ich schon einmal angefragt hatte, bekam ich einfach mal die Antwort: Für soetwas haben wir hier keine Zeit, die Unterlagen liegen alle unsortiert und verstaubt im Keller herum! ..... DAS ist eine sehr unschöne Art, mit Menschen umzugehen, die nach ihren Vorfahren suchen.....ist meine Meinung dazu!!!!

Hier nun aber Fotos aus dem schönen Ort...
(Fotos zum Vergrößern anklicken)

Auf der folgenden Seite sind Fotos vom Geburtsort meines
Großvaters. Sie zeigen den Ort wie er heute aussieht....




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